Freimaurer Arbeit

Erklärung des Begriffs "Freimaurer Arbeit" durch die Freimaurerloge ROLAND.

Freimaurer Arbeit

Alle Freimaurer sollen an den Arbeitstagen rechtschaffen arbeiten, damit sie an den Feiertagen in Ehren leben können. Der erfahrenste Geselle soll zum Meister oder Aufseher über das Werk für den Bauherrn gewählt oder ernannt werden. Wer unter ihm arbeitet, soll ihn Meister nennen. Die Werkleute sollen Schimpfreden vermeiden und sich untereinander nicht mit häßlichen Ausdrücken belegen, sondern einander Bruder oder Genosse nennen. Sie sollen sich innerhalb wie außerhalb der Loge höflich benehmen. Der Meister, der sich seines Könnens bewußt ist, soll das Werk für den Bauherrn so preiswert wie möglich übernehmen und dessen Gut so redlich verwalten, als wäre es sein eigenes. Auch soll er keinem Bruder oder Lehrling mehr Lohn zahlen, als er Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kircheklich verdient hat.

Meister und Maurer, die ihren Lohn zu Recht erhalten, sollen dem Bauherrn treu ergeben sein und ihr Werk redlich beenden, gleichgültig ob nach Aufmaß oder im Tagelohn. Auch sollen sie nicht nach Aufmaß abrechnen, wo Tagelohn die Regel ist. Niemand soll einen Bruder um seinen Wohlstand beneiden, ihn verdrängen oder ihm seine Arbeit wegnehmen, wenn dieser fähig ist, sie zu vollenden. Denn keiner, der die Entwürfe und Zeichnungen eines anderen nicht gründlich kennt, ist imstande, die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn gut zu Ende zu führen.

Wenn ein Geselle zum Werkaufseher unter dem Meister gewählt Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched, so soll er gegenüber Meister und Genossen aufrichtig sein und, wenn der Meister abwesend ist, sorgfältig die Aufsicht über die Arbeit zum Vorteil des Bauherrn führen. Und seine Brüder sollen ihm gehorchen. Alle Maurer auf dem Bau sollen ohne Murren und Meutern ihren Lohn willig empfangen und den Meister nicht im Stich lassen, ehe das Werk nicht vollendet ist. Ein jüngerer Bruder soll in der Arbeit unterwiesen werden, damit er den Werkstoff nicht aus Unkenntnis beschädige und damit die brüderliche Liebe untereinander wachse und fortdauere.

Alle Werkzeuge, die bei der Arbeit benutzt werden, sollen von der Großloge genehmigt sein. Kein Handlanger soll in der eigentlichen Arbeit der Maurerei beschäftigt werden, und kein freier Maurer soll ohne zwingenden Grund mit denen zusammenarbeiten, die nicht frei sind; sie sollen Handlanger und nicht angenommene Maurer auch nicht unterweisen, wie sie dies gegenüber einem Bruder oder Genossen tun sollen.


FAQ Freimaurerei

Wie verhält sich die Freimaurerei zum Staat?

Der Freimaurer ist seinem Staat treuen Gehorsam und freiwillige Mitarbeit schuldig. Er schätzt in ihm den Garanten seiner Freiheit und einer freien Entfaltung der Kultur. Der Gehorsam endet dort, wo die Forderungen klar und eindeutig erkennbares Unrecht sind. Der Freimaurer vereint Vaterlandsliebe und Weltbtirgertum. In der Loge dürfen keine politischen Streitgespräche geführt werden. Die Freimaurerei unterstützt keine politische Partei.

Begriffserklärung nach Wikipedia

Brüderlichkeit

Brüderlichkeit ist der historische Begriff für die Überzeugung von der Zusammengehörigkeit und von der Gleichheit und Würde aller Menschen. Obwohl im wörtlichen Sinne Frauen ausschließend, wurde er auch früher bereits in vielen Fällen auf Menschen im Allgemeinen bezogen.
Der Gedanke der Brüderlichkeit stammt ursprünglich aus der Philosophie der Stoa und aus dem Judentum und wurde in das Christentum übernommen. Im weiteren Sinne schließt Brüderlichkeit die Würde und die Gleichberechtigung aller Menschen, den Pazifismus, die Humanität, die Barmherzigkeit und sogar die Feindesliebe mit ein.


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