Freimaurer Aufnahmeritual

Erklärung des Begriffs "Freimaurer Aufnahmeritual" durch die Freimaurerloge ROLAND Hamburg.

Freimaurer Aufnahmeritual

Das Buch der Konstitution beginnt mit einer Widmung an den zweiten Herzog von Montagu. Die Einleitung besteht aus einer erfundenen Geschichte der Freimaurerei, die in ihrem Stil das "ehrwürdige Alter" der Freimaurerei unterstreichen sollte. Darauf folgt der eigentliche Inhalt der Alten Pflichten. Sie beinhalten zahlreiche Aufnahmekriterien, die z.B. nur die Aufnahme von Personen von Moral zulassen, welche auch die Religion anderer Menschen respektieren. Ebenso regeln sie das Verhältnis gegenüber Staat, Politik und Gesellschaft als auch der Logenmitglieder untereinander und gegenüber fremden Freimaurern.

Aufnahme in eine Freimaurerloge

Die Aufnahmekriterien unterscheiden sich unwesentlich von Lehrart zu Lehrart, ein positiver Leumund ist Voraussetzung. Darüber hinaus sollte ein Kandidat die Volljährigkeit erreicht haben. Die Altersgrenze ist nicht bindend, sondern kann von jeder Loge modifiziert werden.

Viele "Suchende" (so die freimaurerische Bezeichnung für Aufnahmekandidaten) gelangen über Empfehlung der Brüder in eine Freimauerer Loge, andere lernen auf Gästeabenden oder öffentlichen Veranstaltungen eine Loge und ihre Mitglieder kennen. Aktive Mitgliederwerbung Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched abgelehnt, da ein Beitrittsgesuch aus eigener Motivation heraus erfolgen soll.

Wie Gotthold Ephraim Lessing in den Freimaurergesprächen Ernst und Falk schreibt, so reicht es nicht aus, "in einer gesetzlichen Loge aufgenommen worden" zu sein, um Freimaurer genannt zu werden, sondern es bedarf der Einsicht und der Erkenntnis, "was und warum die Freimaurerei ist". Die Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirchekung der Freimaurerei erfolgt durch die tägliche Umsetzung ihrer Prinzipien in Alltag und Beruf durch gute "Taten, welche gute Taten entbehrlich machen sollen".

Ein Suchender soll sich mit den Werten der Freimaurerei identifizieren und ein Interesse daran haben, an sich selbst zu arbeiten und sich aktiv zu beteiligen. Um dem Suchenden die Möglichkeit zu bieten, dies herauszufinden, werden eine Reihe Besuche von Gästeabenden erwartet, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Auch soll es sich um einen so genannten "freien Mensch von gutem Ruf" handeln, da etwas Gegenteiliges darauf hindeutet, dass die Werte und Ideale der Person nicht denen der Freimaurerei entsprechen. Bei Söhnen von Freimaurern, intern als "Lufton" bezeichnet, kann bei einigen Großlogen und deren Logen die Aufnahmevorbereitungszeit abgekürzt werden, wenn der Vater für seinen Sohn bürgt. Während der Zeit seiner Besuche macht sich der Suchende mit den Logenmitgliedern vertraut und sucht einen (in manchen Logen zwei) Bürgen, der ihn durch seine Jahre als Lehrling danach als Geselle begleitet. Über seinen Bürgen richtet der Suchende seinen Aufnahmeantrag an die Loge.

Der Aufnahmewillige Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched nach Stellung seines Antrages von einem Ausschuss zu seinem Wunsch, Freimaurer zu werden, befragt. Wenn der Ausschuss eine positive Empfehlung ausgesprochen hat, folgt die so genannte Kugelung (Ballotage). Die Brüder stimmen geheim über die Aufnahme mittels weißer und schwarzer Kugeln ab. Werden bis zu drei schwarze Kugeln geworfen, sollen diejenigen, die mit ihren schwarzen Kugeln dagegen stimmten, sich zu erkennen geben und ihre Entscheidung begründen. Wenn sie keinen geeigneten Grund gegen die Aufnahme des Suchenden nennen können, bleiben schwarze Kugeln unbeachtet. Kommen mehr als drei schwarze Kugeln in geheimer Abstimmung zusammen, gilt der Suchende als zurückgestellt oder abgewiesen. Das eigentliche Aufnahmeritual findet später während einer rituellen Veranstaltung (Tempelarbeit) statt.

Mitgliedsbeiträge und Kosten für typische freimaurerische Bekleidung (Schurz, Handschuhe, Bijou) werden fällig. Ebenso ist eine Aufnahmegebühr und ein Kostenbeitrag für die Beförderung und Erhebung in den Gesellen- bzw. Meistergrad zu entrichten.


FAQ Freimaurerei

Wie verhölt sich die Freimaurerei zu Religion und Kirche?

Der Freimaurer ist in seinem religiösen Bekenntnis frei. Die religiösen Gefühle seiner Mitbrüder hat er zu respektieren. Die Freimaurerei greift nicht in die Belange der Kirchen ein und bestätigt weder noch verWie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kircheft sie kirchliche Dogmen. In der Loge dürfen keine religiösen Streitgespräche geführt werden.

Begriffserklärung nach Wikipedia

Templerorden

Der Templerorden (auch die Templer, Tempelritter oder Tempelherren genannt; ca. 1118 - ca. 1312) war bei seiner Gründung um 1118 der erste geistliche Ritterorden, der in Folge des Ersten Kreuzzugs entstand. Sein voller Name lautete Arme Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem (Pauperes commilitones Christi templique Salomonici Hierosalemitanis). Der Orden vereinte die Ideale des adligen Rittertums mit denen der Mönche, zweier Stände, die bis dahin streng getrennt waren.


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