Freimaurer Symbole

Erklärung des Begriffs "Freimaurer Symbole" durch die Freimaurerloge ROLAND.

Freimaurer Symbole

Der Begriff Freimaurer ist eine Lehnübersetzung des 18. Jahrhunderts für englisch Freemason. Im 15. Jahrhundert bezeichnete er die in Bauhütten organisierten Steinbildhauer oder Baumeister, die freestone-masons, im Gegensatz dazu waren die roughstone-masons eher für die gröberen Arbeiten zuständig. Die geschichtlich überlieferten Symbole wie Maurerkelle, Winkelmaß und Zirkel gehören heute noch zum Inventar der Freimaurer.

Die freimaurerischen Hauptsymbole sind das Buch des Heiligen Gesetzes, das Winkelmaß und der Zirkel. Sie erinnern an die ethischen Verpflichtungen des Menschen, seine Verbundenheit mit seinen Mitmenschen und seinen Bezug zur Transzendenz. Die Freimaurerei verzichtet auf jede inhaltliche Festlegung religiöser Symbole. Sie überläßt dies der persönlichen Überzeugung des einzelnen Bruders.

Der Freimaurerbund geht von der elementaren Erfahrung aus, daß seelische Vorgänge für ihre dauernde Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kircheksamkeit eines sinnlichen Ausdrucks bedürfen. Hierzu bedient sich die Freimaurerei einer Vielzahl von Symbolen und symbolischen Handlungen, die zwar - oft naheliegende - Ausdeutungen erfahren, jedoch nicht verbindlich ausgelegt werden. So Wie verhält sich die Freimaurerei zu Religion und Kirched etwa das "Buch des Heiligen Gesetzes" in aller Regel durch die Bibel dargestellt. Diese muß hier jedoch weder als Ausdruck göttlicher Offenbarung, noch als Aufzeichnung menschlicher Geschichte angesehen werden, sondern kann allein als Symbol für die Gesamtheit sittlicher Normen und Werte aufgefaßt werden.


FAQ Freimaurerei

Was will die Freimaurerei?

Sie ist eine brüderlich-freundschaftliche Verbindung von Männern, die sich in humanem, geistig-sittlichem Streben miteinander verbunden fühlen. Sie lehrt den Freimaurer, in anständiger Gesinnung einen festen Stand zu erlangen. Sie lehrt den Freimaurer, sein Tun am Denken und sein Denken am Tun zu prüfen. Sie lehrt den Freimaurer, sich als ein soziales Wesen zu verstehen und sich von Recht und Gerechtigkeit, Duldsamkeit und Anteilnahme leiten zu lassen.

Sie lehrt den Freimaurer, Ehrfurcht zu haben vor dem was über ihm, was seinesgleichen und was unter ihm ist. Sie versteht sich als eine Kunst, in der sich der Freimaurer bildet, um in der ungezwungenen Haltung freier Menschlichkeit seine Pflicht zu tun, mit hochherzigem Sinn, Mannhaftigkeit, richtiger Selbsteinschätzung, Milde, Freundschaft und Standhaftigkeit gegenüber den Zufällen des Schicksals.

Begriffserklärung nach Wikipedia

Großloge

Großloge, Großorient, auch: Obedienz oder Obödienz sind die Dachverbände in denen die einzelnen Logen (Vereine) zusammengeschlossen sind. Die Freimaurerei hat kein zentrales Führungsgremium, sondern gliedert sich in einzelne unabhängige, bürgerliche Vereine (Freimaurerlogen), die sich in Dachverbänden zusammenschließen, die die internationale Vertretung für die unter ihnen verbundenen Freimaurerlogen übernehmen. Wie in einem Dachverband wählen sich die Mitglieder (Logen) einen Vorsitzenden, den Großmeister. Für die Verwaltung der Großloge (Schriftverkehr, Buchführung, Reden) und für zeremonielle Aufgaben (Logengründungen, Ehrungen) stehen dem Großmeister der sogenannte Großbeamtenrat zur Seite.


Stichworthilfe

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