Geschichte

7. Dezember 1891

Stiftung der Loge ROLAND, der ersten Loge der „Großen Loge von Preussen“, genannt „Royal York zur Freundschaft“,in Hamburg. Die 20 Gründer wählen Br. Gustav Sonderhoff zum ersten Meister vom Stuhl. Gearbeitet wird nach dem Royal-York-Ritual, welches auf Ignaz Aurelius Fessler zurückgeht, im Logenhaus Valentinskamp 34.

1. Mai 1892

Lichteinbringung und erste große Festloge mit 380 Brüdern. Zum Ehrenmitglied wird der Großmeister der Großen Loge von Preussen, Br. Heinrich Prinz zu Schoenaich-Carolath, ernannt.

9. Januar 1910

Brüder der Loge ROLAND unterstützen die Gründung der noch heute in Hamburg arbeitenden Loge "Armin zur Treue und Einigkeit".

1917 Pastor Jänisch von der Kirche St. Katharinen wird Meister vom Stuhl und amtiert bis 1933.

Herbst 1929

Die Loge ROLAND bezieht mit weiteren Logen das Logenhaus Schwanenwik 31 und arbeitet dort bis zu ihrer politisch erzwungenen Schließung im Jahre 1934.

1932

Die Loge ROLAND hat 115 Mitglieder.

April 1934

Die Gestapo beschlagnahmt in der Privatwohnung eines ROLAND-Bruders nahezu sämtlichen Besitz der Loge.

1934 – 1945

Bis zum Kriegsende treffen sich treue ROLAND-Brüder heimlich an wechselnden Orten in Hamburg.

20. Mai 1949

Neubeginn nach dem Krieg mit Br. Alfred Buss als Meister vom Stuhl. Arbeitsstätten sind verschiedene Restaurants, dann das Logenhaus Moorweidenstraße.

ab 1972

Die Loge ROLAND wechselt zum Ritual der Großloge A.F.u.A.M. von Deutschland.

1974

Umzug in das an historischer Stätte neu errichtete Logenhaus der „Vereinigten fünf Hamburgischen Logen" in der Welckerstraße

8. Dezember 1991

100 Jahre nach Gründung der Loge feiern 58 ROLAND-Brüder zusammen mit mehr als 120 Brüdern anderer Logen das Jubiläum mit einem Festabend und einer festlichen Tempelarbeit und anschließender Tafelloge.

Juni 2005

Unser ROLAND-Bruder Bernd Brauer wird nach seiner Wahl als Distrikt-Meister der Distrikt-Loge Hamburg in sein Amt eingesetzt.

April 2011

Über 60 Brüder Freimaurer bilden die Loge ROLAND.